SDG 5: Gleichstellung der Geschlechter

  • „Agenda 2030: Wo steht die Welt? 5 Jahre SDGs – eine Zwischenbilanz.“ Online hier.
  • „Zehn Jahre nach ihrer Verabschiedung durch die UN bleibt das globale Engagement für die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) hoch“. Online hier.
  • Die Amadeu-Antonio-Stiftung hat online eine bundesweite Meldestelle für Antifeminismus eingerichtet. Dort erhalten Betroffene die Möglichkeit, sexistische, frauen- oder queerfeindliche Sprüche sowie Angriffe zu melden. Wer einen Vorfall melden möchte, kann auf freiwilliger Basis ausführliche Angaben machen. Darüber hinaus kann man den Wunsch nach einer weiterführenden Beratung äußern. Auch Bildmaterial und Dokumente können als E-Mail mitgeschickt werden.
  • Das Zivilgesellschaftliche Lagebild Antifeminismus erscheint im Rahmen des Verbundprojekts „Antifeminismus begegnen – Demokratie stärken“ der Amadeu Antonio Stiftung, des Gunda Werner Instituts in der Heinrich-Böll-Stiftung und Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V. Das Lagebild Antifeminismus berichtet über das Ausmaß und die Qualität menschenfeindlicher Angriffe gegen Frauen* und feministisch Engagierte. In einer umfassenden Analyse zeigt es, wie sich Antifeminismus von frauenfeindlichen Meinungsäußerungen und Sexismus unterscheidet und beleuchtet die Strategien, vielfältigen Erscheinungsformen und Wirkungen der antifeministischen Bewegung.
  • Die Amadeu Antonio Stiftung hat ein digitales Tool gegen antifeministische Erzählungen veröffentlicht. Auf der Webseite werden 10 antifeministische Narrative zum Themenfeld  geschlechtsspezifische Gewalt erklärt, einem Faktencheck unterzogen und feministisch widersprochen.
  • Das Gunda Werner Institut der Heinrich-Böll-Stiftung informiert auf ihrer Website über Antifeminismus, bringt aktuelle Artikel zu dem Thema und bietet zahlreiche Veranstaltungen rund um den Feminismus.
  • Das Gunda-Werner-Institut (GWI) hat die Handreichung Antifeminismus auf dem Weg durch die Institutionen. Strategien und maskulistische Netzwerke veröffentlicht, in der vielseitige Informationen und Kriterien enthalten sind, mit denen antifeministische Gruppierungen besser eingeordnet, eingeschätzt und ihnen begegnet werden kann.
  • Die Broschüre Antifeminismus als Demokratiegefährdung?! der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen informiert über Antifeminismus im Kontext des wachsenden Rechtspopulismus.
  • Ausführliche Informationen zu den Ideologien, Argumentationen und Gruppen der antifeministischen Männerrechtsbewegung gibt die Ausgabe Die antifeministische Männerrechtsbewegung. Denkweisen, Netzwerke und Online-Mobilisierung der Heinrich-Böll-Stiftung.
  • Das Heft Gender raus! der Heinricht-Böll-Stiftung gibt 12 Richtigstellungen zu Antifeminismus und Gender-Kritik.
  • Die Publikation Das Märchen von der Gender-Verschwörung der Friedrich-Ebert-Stiftung gibt Argumente für eine geschlechtergerechte und vielfältige Gesellschaft.
  • Das femPI–Netzwerk hat gemeinsam mit dem Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus ein Impulspapier zu Antifeminismus erarbeitet. Sie plädieren darin für eine differenzierte Begriffsverwendung, grenzen Antifeminismus von Sexismus sowie Misogynie und Frauenhass ab und entwickeln anhand einer bildhaften Erklärung ein Verständnis von Antifeminismus als Ideologie.
  • Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat die Schriftenreihe Triumph der Frauen? Das weibliche Antlitz des Rechtspopulismus und -extremismus in ausgewählten Ländern veröffentlicht. Die Studienreihe nimmt dabei einen besonderen Blickwinkel ein: Die Länderstudien unter­suchen rechtspopulistische (und vereinzelt rechtsextremistische) Parteien und ihre Programmatik in der Familien- und Geschlechterpolitik. Die 1. Ausgabe beschäftigt sich mit dem Thema Antifeminismus in Deutschland in Zeiten der Corona-Pandemie.
  • Um abzubilden, wie das Erstarken des Antifeminismus die Arbeit von Frauenverbänden beeinflusst und verändert, hat der Deutsche Frauenrat die Amadeu Antonio Stiftung beauftragt, bei seinen Mitgliedsverbänden nachzufragen. Entstanden ist daraus die Expertise Auswirkungen von Antifeminismus auf Frauenverbände – Demokratie-Empowerment als Gegenstrategie. Nach einer Einführung in den Antifeminismus gibt sie Überblick über Berührungspunkte der DF-Mitgliedsverbände und Aggressionen gegen diese. Abschließend werden bewährte Gegenstrategien gebündelt, um sich gegen antifeministische Angriffe besser zur Wehr setzen zu können.
  • In der Infothek Antifeminismus auf der Internetseite der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen finden sich Tipps zum Umgang mit Hatespeech und antifeministischen Angriffen, Beratungsstellen, Referent*innen und Coaches, Best-Practice Beispiele, Studien sowie Aktionsmaterial.
  • Der Verein Gegenargument bietet regelmäßig Argumentationstrainings gegen Rassismus und Antifeminismus.
  • Die bukof (Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen) veröffentlichte auf ihrer Website eine Sammlung von Argumentationshilfen gegen Anitfeminismus.
  • Die Website von Gegenargument, letzter Aufruf 15.04.2019.
  • Heinrich-Böll-Stiftung (2002): Die antifeministische Männerrechtsbewegung. Denkweisen, Netzwerke und Online-Mobilisierung. Band 8 der Schriften des Gunda-Werner-Instituts. 2. Auflage. S.7-19
  • Bundesgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen (2018): Antifeminismus als Demokratiegefährdung?! Gleichstellung in Zeiten von Rechtspopulismus.